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Sipan, die
größte Insel im Elaphiten- Archipel, 17 km nordwestlich
von Dubrovnik, etwa 500 Einw.
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Die Insel
durchziehen zwei Hügelkämme aus Kalkfelsen, ein höherer im
Nordosten (Gipfel: Velji vrh, 243 m) und ein niedrigerer
im Südwesten, |
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zwischen denen
sich, auf Dolomitgrundlage, ein fruchtbares Tal erstreckt.
Hier gedeihen, neben üblichen Feldfrüchten, Oliven,
Feigen, Wein, |
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Johannisbrot,
Mandeln, Orangen und andere Zitrusfrüchte. Die Ausläufer
dieses Tals gehen im Nordwesten in die Bucht Sipanska luka
und im Süd-osten in |
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die Bucht
Sudurad über. |
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Die wichtigsten
Inselorte sind Sipanska Luka (Luka) und Sudurad; im
Inneren liegen mehrere Dörfer (Fraiga, Sutulija, Vojnovo
Selo, Odak). |
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Unter dem
heutigen Namen wird die Insel erstmals im Jahr 1371
erwähnt. |
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In Sipanska
Luka entdeckte man Mauerreste einer römischen Villa.
Erhalten sind mehrere mittelalterliche Denkmäler: die
Kirchenruine St. Peter auf |
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Velji Vrh (11.
Jh.), die kleine Johanniskirche mit Fresken (11. Jh., im
15. Jh. erweitert) in Silovo Selo sowie in Pakljena die
zum Benediktinerkloster |
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gehörende
frühromanische St.-Michaels-Kirche aus dem 11. Jh., ferner
ein romanisch-gotisches Haus, ein gotischer Turm und die
im Renaissancestil |
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erbaute
Heiliggeistkirche aus dem Jahr 1569. Im 15. Jh. errichtet
der Stadtadel von Dubrovnik auf Sipan eine Reihe von
Sommerhäusern. |
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Im Ort Sipanska
Luka, dessen spätgotische Pfarrkirche St. Stephan Gemälde
des Meisters Pantaleone (zweite Hälfte des 15. Jh.)
enthält, ist das |
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Sommerhaus der
Familie Sorkocevic (15. Jh.) ganz besonders sehenswert.
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Im 15. Jh.
entstand oberhalb von Sipanska Luka der gotische
Rektorenpalast mit Biforien an der Fassade (über dem
gotischen Hoftor eine Inschrift aus dem Jahr 1450). |
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In Sudurad kann
man das 1539 von Tomo Stjepovic-Skocibuha erbaute und
befestigte Schloss besichtigen; sein Sohn Vice errichtete
daneben |
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einen hohen
Turm (1577). |
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Zwischen
Sipanska Luka und Sudurad liegen die Ruinen der einstigen
Sommerresidenz der Erzbischöfe von Dubrovnik;
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hier hielt sich
von Zeit zu Zeit der Humanist Lodovico Beccadelli
(1501_1572), ein Freund Michelangelos, auf.
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In Renatovo
sieht man die Ruine einer kleineren Burg, in der sich, wie
die Überlieferung besagt, König René von Anjou-Neapel
aufhielt (15. Jh.): |
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man entdeckte ein
Wappen mit der Inschrift “Renatus rex justus”.
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